6 November 2010 - 20:30

Nach dem Abriss einer Moschee ist es heute in der Beduinenstadt Rahat zu Ausschreitungen gekommen.

Der Polizeisprecher des zionistischen Regimes Mickey Rosenfeld teilte mit, wütende Einwohner der Stadt in der Negev-Wüste hätten Polizeikräfte mit Steinen beworfen. Fünf Demonstranten seien festgenommen worden. In der Nacht hatten Einsatzkräfte des Besatzerregimes in Rahat ein Gebäude demoliert, das als Moschee diente. Ein Bezirksgericht hatte die Maßnahme angeordnet, weil das muslimische Gotteshaus angebliche ohne offizielle Genehmigung errichtet worden sei.
Der israelische Rundfunk meldete, die Einwohner hätten nach der Zerstörung der Moschee bereits mit dem Wiederaufbau begonnen. Rahat hat eine Bevölkerung von mehr als 42.000 Menschen und ist die einzige Beduinenansiedlung in den besetzten Gebieten mit Stadtstatus.